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Hochwasserschutzanlage in Grimma

Prof. Thomas Will, Dr. Nils Schinker, Dr. Heiko Lieske (LA), Andreas Ammon

Grimma. Sachsen

2019

Staatspreis für Baukultur Sachsen 2022

Nach der Flutkatastrophe von 2002, die Grimma schwer zerstörte und Teile der historischen Pöppelmannbrücke wegriss, entwickelt u.a. die TU Dresden im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung Sachsen ein Hochwasserschutzkonzept. Über zehn Jahre entsteht eine komplexe städtebauliche Anlage, welche die denkmalgeschützte Altstadt wirksam schützt, ohne ihr historisches Erscheinungsbild zu beeinträchtigen. Hierfür werden technische Schutzmaßnahmen mit Denkmalschutz kombiniert und zugleich die Uferzone der Mulde städtebaulich aufgewertet.

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